Alljährlich seit 1975 verwandelt sich die kleine luxemburgische Stadt Echternach in den Monaten Mai und Juni in eine Hochburg der klassischen Musik. Seit September 2008 findet hier alljährlich auch ein Jazzfestival statt. Weltberühmte Künstler, aber auch sehr begabte junge Musiker, die bekannt werden wollen, erfüllen die geschichtsträchtigen Mauern der Stadt zur Freude der vielen angereisten Musikliebhaber mit Musik.
In Echternach verbinden sich Natur und Kultur auf mühelose Art und Weise.
Direkt an der Grenze zu Deutschland gelegen und nur 30 km von Trier entfernt, ist Echternach ein idealer Ferienort. Das im Jahr 698 vom angelsächsischen Mönch Willibrord gegründete Städtchen liegt in einer breiten Sauerschleife am Eingang der sogenannten „Kleinen Luxemburger Schweiz“, des „Müllerthals“ und im „ Deutsch - Luxemburgischen Naturpark“.
Das Stadtbild Echternachs, die älteste Kult - und Kulturstätte des Landes, wird geprägt vom gewaltigen Gebäudekomplex der Barockabtei und der viertürmigen romanischen Basilika. In den Mal - und Schreibschulen dieser Abtei entstanden im Mittelalter eine Reihe Prachthandschriften, die als Faksimiles im Abteimuseum zu besichtigen sind.
Weitere architektonische Zeugen einer langen Vergangenheit sind der Römerpalast mit beeindruckenden Ausmaßen, die Peter- und Paul-Kirche, Reste der mittelalterlichen Stadtmauer mit 8 Türmen, die reizvollen engen Gassen, der Marktplatz mit Bürgerhäusern, das Justizkreuz und das gotische Rathaus sowie der Stadtpark.
Alljährliche kulturelle Höhepunkte sind die berühmte Echternacher Springprozession am Pfingstdienstag sowie das Internationale Echternacher Musikfestival (Klassik im Mai und Juni; Jazz im September).
Erholung: Rund 70 km ausgebaute Wanderwege erwarten die Besucher. Die Gegend um Echternach wurde in prähistorischer Zeit von den Wassern der Meere geformt. Den Wanderern eröffnet sich eine abwechslungsreiche Landschaft mit tiefen Wäldern, durchsetzt mit bizarren Felsformationen, natürlichen Höhlen, Schluchten und wildromantischen Bächen in den Tälern, aber auch mit Feldern, Wiesen und Obstgärten auf der Hochebene, kurzum ein wahres Wanderparadies.
Das am Rande der Stadt am See gelegene Freizeitzentrum bietet eine Vielzahl von Erholungs- und Sportmöglichkeiten. 5 Museen, 15 Hotels und viele Restaurants, die allen Ansprüchen gerecht werden, eine Fußgängerzone mit Straßencafes, eine neue Jugendherberge sowie 2 Campingplätze runden das Angebot ab.